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Kreuzottern sind in Deutschland weit verbreitet. Zum Glück ist ihr Biss meist nicht lebensgefährlich.
Nicht nur in exotischen Gefilden, auch bei uns in Deutschland kann man Giftschlangen begegnen. Kommt es beim Campen oder Wandern in der Natur zu einem Schlangenbiss, sollte man wissen, was zu tun ist.
Kreuzotter und Aspisviper
Zwei giftige Schlangenarten sind in Deutschland heimisch: Die am weitesten verbreitete Kreuzotter kommt vom norddeutschen Tiefland über die Mittelgebirge bis in die Alpen vor. Die seltenere Aspisviper findet sich dagegen nur im Südschwarzwald. Prinzipiell versuchen Schlangen eher, den Menschen zu meiden. Ein Biss erfolgt meist nur in Verteidigung, z.B. bei unvorsichtiger Annäherung oder versehentlichem Drauftreten.
Zum Glück sind schwerwiegende Folgen oder sogar der Tod bei europäischen Vipern selten. Neben den lokalen Schmerzen und Schwellungen an der Bissstelle kann es aber nach einem Kreuzotterbiss zu Übelkeit, Erbrechen und Bauchschmerzen kommen. Beißt die Aspisviper zu, sind neurologische Beschwerden wie eine Ptosis (hängendes Augenlid) oder eine Augenmuskellähmung möglich. Schocksymptome kommen ebenfalls vor, diese werden aber häufig nicht durch das Gift, sondern den psychischen Stress verursacht.
Bergen, beruhigen, Notruf absetzen
Kommt es zu einem Schlangenbiss, empfehlen Expert*innen folgende 6 Maßnahmen:
Antiserum nur selten nötig
In der Klinik wird die Betroffene meist mindestens drei, häufig auch vier Stunden überwacht. Bei Schmerzen kommen Schmerzmittel zum Einsatz, außerdem überprüft man den Tetanusschutz. In einigen Fällen verabreichen die Ärzt*innen auch ein Antiserum. Dies ist z. B. der Fall, wenn es zu neurologischen Symptomen oder zu Gerinnungsstörungen kommt. Gegen die Hauterscheinungen sind die Antisera allerdings wirkungslos.
Quelle: Medscape
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