Low-Carb-Diäten basieren auf dem Prinzip, möglichst wenig Kohlenhydrate zu essen. Mit dieser Methode lässt sich ziemlich sicher Gewicht reduzieren. Fraglich ist aber, ob Low Carb…
mehrMo.-Fr.: 08.00 - 18.30 Uhr
Sa: 09.00 - 14.00 Uhr
Arznei[mittel]exanthem: Hautausschlag und Schleimhautentzündung als Arzneimittelnebenwirkung, am häufigsten ausgelöst durch Antibiotika aus der Gruppe der Penicilline (z. B. Ampicillinexanthem). Daneben können auch andere Antibiotika, Herz- und Blutdruckmedikamente, Schmerzmittel, Antiepileptika, Schilddrüsenmedikamente und andere Wirkstoffe ein Arznei[mittel]exanthem verursachen.
Nach Absetzen des verdächtigen Medikaments ist die Symptomatik meist innerhalb von 1–2 Wochen rückläufig. Die Hauterscheinungen selbst werden je nach Ausmaß mit kühlenden Umschlägen, juckreizstillenden Antihistaminika und/oder Kortison behandelt.
Am gleichen Tag, wenn
Die Haut ist das Organ, das am häufigsten von unerwünschten Arzneimittelwirkungen betroffen ist. So erleiden z. B. bis zu 10 % aller Patienten, die das Antibiotikum Ampicillin einnehmen, einen Hautausschlag. Bei anderen Arzneimitteln ist die Rate deutlich niedriger. In den meisten Fällen ist die Nebenwirkung auf den eigentlichen Wirkstoff des Arzneimittels zurückzuführen, gelegentlich jedoch auch auf Hilfsstoffe wie Füllmittel, Konservierungs-, Geschmacks- oder Farbstoffe.
Ursache des Hautausschlags beim Arzneimittelexanthem ist eine allergische oder eine pseudoallergische Reaktion.
Die Diagnose ist einfach, wenn der Ausschlag typisch und der Betroffene ansonsten gesund ist und nur ein Medikament im fraglichen Abstand zum Auftreten des Ausschlags eingenommen wurde.
Viele Arznei[mittel]exantheme treten aber bei Patienten mit chronischen Mehrfacherkrankungen auf, die verschiedene Medikamente einnehmen. In diesem Fall sind aufwendige Laboruntersuchungen und Hauttests erforderlich, um die Diagnose zu stellen.
Relativ einfach ist der Reexpositionsversuch durchzuführen, bei dem das fragliche Medikament erneut gegeben und ein Wiederauftreten des Ausschlags abgewartet wird. Dieser Versuch kann allerdings erst 3 Wochen nach Abklingen der Hautveränderungen erfolgen.
Differenzialdiagnosen. Verwechslungsgefahr besteht mit den Hauterscheinungen bei viralen oder bakteriellen Infekten, ausgeprägten pustulösen Formen der Schuppenflechte und auch Lichtdermatosen.
Der erste und wichtigste Behandlungsschritt besteht darin, das auslösende Medikament wegzulassen und auf ein Präparat aus einer anderen Wirkstoffgruppe umzustellen.
In leichten Fällen reicht es eventuell, die Beschwerden durch kühlende Umschläge, Auftragen von juckreizstillenden Lotionen, Gels und Cremes (z. B. Anaesthesulf®-Lotio, Fenistil® Gel) oder Einnahme von Antihistaminika (z. B. Cetirizin) zu lindern.
Kortison ist das Mittel der Wahl bei stärkeren Reaktionen, meist in Form von Lotionen und Cremes, in schweren Fällen auch in Form von Tabletten oder intravenös.
Die lebensbedrohliche Form des Arzneimittelexanthems, das Lyell-Syndrom, benötigt meist eine intensivmedizinische Behandlung.
Nach Absetzen des auslösenden Medikaments heilen die Hauterscheinungen in der Regel gut ab.
Beim Lyell-Syndrom ist die Prognose dagegen ernst, 20–25 % der Betroffenen sterben daran.
Aufpassen bei neuen Medikamenten. Seien Sie aufmerksam, wenn Sie neue Medikamente einnehmen! Suchen Sie Ihren Arzt auf, wenn Sie einen juckenden Ausschlag wie oben beschrieben oder andere neuartige Hauterscheinungen bemerken.
Arzt informieren. Wenn Sie schon einmal mit einem Ausschlag auf ein Medikament reagiert haben, teilen Sie dies Ihrem Arzt vor einer neuen Arzneimittelverordnung mit.
Allergiepass immer mitnehmen. Ist eine Arzneimittelallergie nachgewiesen, stellt der Arzt einen Allergiepass aus, in den er die unverträglichen Medikamente einträgt. Tragen Sie diesen Pass immer bei sich.
Da das Arznei[mittel]exanthem nach naturheilkundlicher Betrachtungsweise der Nesselsucht ähnelt, finden sich die therapeutischen Möglichkeiten der Komplementärmedizin an entsprechender Stelle.
Low-Carb-Diäten basieren auf dem Prinzip, möglichst wenig Kohlenhydrate zu essen. Mit dieser Methode lässt sich ziemlich sicher Gewicht reduzieren. Fraglich ist aber, ob Low Carb…
mehr
Stillen ist gut für Mutter und Kind. Eine neue Leitlinie fasst die wichtigsten Empfehlungen rund ums Stillen zusammen.
Erste Leitlinie fürs Stillen
Die meisten Mütter wollen ihr…
mehr
Rückenschmerzen sind weit verbreitet – und zum Glück meist harmlos. In manchen Fällen können allerdings ernste Erkrankungen dahinterstecken. Bei bestimmten Warnzeichen sollte man…
mehr
Wandern ist ein wahrer Jungbrunnen: Es tut Herz und Gehirn gut, bessert Haltung und Trittsicherheit und baut Stress ab. Das gilt auch für ältere und alte Menschen. Damit sie von…
mehr
Sie nennen sich BB-, CC- oder DD-Cremes und gelten als Alleskönner in der pflegenden Gesichtskosmetik. Doch was steckt eigentlich in den Cremes, und, vor allem: Was leisten sie…
mehr
Tipps zum Abnehmen gibt es viele. Einem neuen Internet-Trend zufolge sollen Proteine helfen. Stimmt´s?
Einfluss auf Sättigung
Mit Proteinen abnehmen – das empfehlen viele…