Gesundheit heute

Hormonelle Verhütung - was ist das?

Hormonelle Verhütung (Hormonelle Kontrazeption, Ovulationshemmer) ist der Sammelbegriff für Verhütungsmittel, die durch künstlich hergestellte Östrogene und Gestagene den Zyklus der Frau beeinflussen und den Eisprung (Ovulation) verhindern. Die Hormone werden in Form von Pillen eingenommen oder lokal in den Körper abgegeben.

Zu den hormonellen Verhütungsmitteln zählen

  • „Pille",
  • Minipille,
  • Verhütungsring,
  • Dreimonatsspritze,
  • Hormonspirale,
  • das Verhütungsstäbchen Implanon®.

Neben „Pille", Minipille und Verhütungsring, die man jeden Monat neu einnehmen oder einsetzen muss, gibt es die hormonellen Langzeitverhütungsmittel Dreimonatsspritze, Hormonspirale und Implanon®, die über einen Zeitraum von drei Monaten bis zu mehreren Jahren wirken und auf reiner Gestagenbasis vor einer Schwangerschaft schützen. 

Weitere Verhütungsmethoden:

  • Mechanische und chemische Verhütungsmethoden
  • Natürliche Verhütungsmethoden
  • Verhütung im Notfall

Von: Dr. med. Andrea Stadler, Dr. med. Arne Schäffler in: Gesundheit heute, herausgegeben von Dr. med. Arne Schäffler. Trias, Stuttgart, 3. Auflage (2014).

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