Immer mehr Menschen holen sich Rat bei Chatbots. Ob ChatGPT Ärzt*innen bei der Behandlungsplanung sinnvoll unterstützen kann, hat ein Forscherteam nun untersucht.
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Kiefergelenkarthrose: Degenerative (abnutzungsbedingte) Verschleißerkrankung des Kiefergelenks, sowohl einseitig als auch beidseitig auftretend. Bei fortschreitender Erkrankung schmerzt das Kauen zunehmend und die Beweglichkeit des Unterkiefers wird eingeschränkt. Auch Knacken oder Knirschen beim Öffnen des Mundes treten auf.
Kiefergelenkarthritis: Entzündung des Kiefergelenks, verursacht viel früher Schmerzen als die Kiefergelenksarthrose.
Eine Arthrose entsteht vor allem in Kiefergelenken, die bereits geschädigt sind – zum Beispiel durch eine habituelle Kieferluxation, Zähneknirschen oder nicht passende Prothesen und Füllungen. Eine wichtige Rolle spielt auch das Alter, schließlich sind die Kiefergelenke die beiden meist benutzten Gelenke des menschlichen Körpers. Bei einer Kiefergelenkarthrose nimmt die Beweglichkeit nach und nach ab, zudem knackt und knirscht es bei Bewegungen. Erst spät kommen Schmerzen hinzu. Eine Kiefergelenkarthritis geht oft mit einer rheumatischen Grunderkrankung einher und schmerzt bereits in einem frühen Stadium.
Das macht der Arzt
Oft wird eine Kiefergelenkarthrose zufällig festgestellt, da sie bereits lange ohne Beschwerden vorliegen kann. Behandelt wird sie mit Schienen, die auf die Zahnreihen gesetzt werden und das Gelenk entlasten. Oft ist allerdings eine Operation der einzige Weg zur Besserung. Als erster Eingriff findet meist eine Gelenkspülung statt, bei der abgestorbene Knorpelzellen aus dem Gelenk gespült werden. Wenn das nicht hilft, wird in einem weiteren Eingriff die Gelenkinnenhaut entfernt (Synovektomie) oder der zerstörte Knorpel durch einen künstlichen ersetzt.
Grundsätzlich versucht der Arzt immer, möglichst lange konservativ zu behandeln, da Kiefergelenkoperationen sehr schwierig sind und nur mäßige Heilungschancen bieten.
Mit einer Kiefergelenkarthritis gehen die Betroffenen häufiger von selbst zum Arzt; sie lässt sich mit entzündungshemmenden Mitteln und einer Entlastung der Gelenke therapieren. Oft wird sie im Rahmen der Grunderkrankung (z. B. rheumatoide Arthritis) behandelt.
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