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Die Schlafmedizin (Somnologie) ist eines der jüngsten medizinischen Fachgebiete, das sich mit allen Formen des nichterholsamen Schlafs beschäftigt.
Die Herausforderung für den Schlafmediziner besteht darin, echte Schlafstörungen von solchen zu unterscheiden, denen lediglich falsche Schlafgewohnheiten zugrunde liegen. Während echte Schlafstörungen durch körperliche Erkrankungen, psychische Belastungen oder Nebenwirkungen von Arzneimitteln bedingt sind, also ärztlich behandelt werden müssen, lassen sich die anderen Formen oft schon durch Beachtung der Schlafhygiene verbessern.
Einen Facharzt für Schlafmedizin gibt es bisher nicht. Die Deutsche Gesellschaft für Schlafforschung und Schlafmedizin (GDSM) erteilt Ärzten mit nachgewiesenen Spezialkenntnissen jedoch einen „Qualitätsnachweis Somnologie“. Die Mehrzahl der derzeit tätigen Schlafmediziner sind Internisten, Neurologen, Psychiater oder Psychotherapeuten. Die meisten Schlafprobleme werden jedoch durch den Hausarzt behandelt – zum einen, weil Schlaflabore nur durch Überweisung zugänglich sind, zum anderen, weil die Erstdiagnostik durch den Hausarzt auch deshalb sinnvoll ist, weil vielen Schlafproblemen unrealistische Erwartungen an den Schlaf zugrunde liegen. Hier hilft häufig schon ein aufklärendes Gespräch zwischen Patient und Hausarzt.
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