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Priapismus: Schmerzhafte Erektion über zwei Stunden ohne sexuelle Erregung . Ursache ist meist ein verminderter Abfluss von venösem Blut aus den Schwellkörpern, seltener ein erhöhter Blutzustrom. Der Priapismus entsteht häufig aus ungeklärter Ursache, kann aber auch Folge von Bluterkrankungen oder Medikamenteneinnahme sein.
Der Priapismus ist ein urologischer Notfall. Wird die Dauererektion nicht innerhalb von etwa 6 Stunden behandelt, nehmen die Schwellkörper Schaden, es drohen bleibende Erektionsstörungen (erektile Dysfunktion).
Sofort zum Urologen oder in ein Krankenhaus, wenn
Der Priapismus gehört zu den selteneren Erkrankungen, er kommt etwa 1–3/100.000 vor. Prinzipiell kann er sich in jedem Alter entwickeln, am häufigsten betroffen sind jedoch Jungen von 4–10 und Männern von 20–50 Jahren.
Die Dauererektion kann über 2 verschiedene Wege zustande kommen:
Die Diagnose des Priapismus ist eine Blickdiagnose. Um Hinweise auf die Ursache zu erhalten befragt der Arzt den Betroffenen nach möglichen Injektionen, SKAT-Therapie, Drogenkonsum oder Vorerkrankungen. Weitere Maßnahmen sind:
Low-Flow-Priapismus
Hier muss die Therapie innerhalb von 12 Stunden erfolgen, um den drohenden Gewebeschaden und eine dauerhafte Impotenz abzuwenden.
High-Flow-Priapismus: Diese Form des Priapismus heilt in etwa 60 % spontan. Unterstützt wird die Rückbildung durch lokale Kühlung und Kompression. Ist die Ursache eine geplatzte Arterie und die spontane Besserung bleibt aus, muss der Arzt operativ eingreifen und die geplatzte Arterie entweder per Embolisation (transarterielle Katheterembolisation) verschließen oder chirurgisch unterbinden.
Bei einer konservativen Therapie bleiben in der Regel keine Schäden am Schwellkörper zurück. Anders sieht es aus, wenn operativ eingegriffen werden muss: Hier beträgt die Rate der Impotenz nach dem Eingriff 50–90 %.
Lassen Sie im Fall einer Dauererektion (Priapismus) keine Zeit verstreichen. Wird die Therapie zu spät eingeleitet, drohen dauerhafte Erektionsstörungen.
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