Immer mehr Menschen holen sich Rat bei Chatbots. Ob ChatGPT Ärzt*innen bei der Behandlungsplanung sinnvoll unterstützen kann, hat ein Forscherteam nun untersucht.
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Hitzekollaps (Hitzeerschöpfung): Tritt infolge starker körperlicher Belastung bei hoher Umgebungstemperatur, großem Schweißverlust und behinderter Wärmeabgabe auf, z. B. durch zu warme Kleidung. Manchmal genügt es schon, wenn es feuchtheiß ist. Gefährdet sind Kinder im Auto bei längeren Fahrstrecken im Sommer, oder wenn sie im geschlossenen Fahrzeug längere Zeit warten müssen. Zum Hitzschlag kommt es durch extreme Wärmezufuhr von außen bei gleichzeitig behinderter Wärmeabgabe, sodass die Schweißproduktion völlig eingestellt wird und die Wärmeregulation entgleist. Ein Hitzschlag ist lebensgefährlich.
In beiden Fällen klagt der Betroffene über starken Durst und Mundtrockenheit sowie über Schwindel, Kopfschmerzen und Sehstörungen.
Soweit zumutbar, halten Sie den Kopf oder den Körper des Betroffenen unter kaltes oder lauwarmes fließendes Wasser (auch bei Kleinkindern wirkungsvoll). Feuchte Umschläge (T-Shirt oder Hose nass machen) oder Baden in flachem Wasser ist – etwa im Urlaub – genauso wirksam. Bringen Sie den Betroffenen an einen kühlen und schattigen Ort und lagern Sie ihn flach, sobald die Beschwerden abklingen, dann in eine für ihn angenehme Position. Öffnen bzw. entfernen Sie beengende Kleidungsstücke und geben Sie dem Betroffenen ausreichend zu trinken, am besten Mineralwasser oder Wasser mit ein wenig Salz. Bei Schockzeichen wie Blässe, Kaltschweißigkeit oder schnellem Puls bringen Sie den Betroffenen in Schocklage und rufen sofort den Notarzt.
Vorsorge. Viel zu trinken ist bei hohen Temperaturen die beste Vorsorgemaßnahme gegen Hitzekollaps und Hitzschlag.
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