Immer mehr Menschen holen sich Rat bei Chatbots. Ob ChatGPT Ärzt*innen bei der Behandlungsplanung sinnvoll unterstützen kann, hat ein Forscherteam nun untersucht.
Elf Fälle…
mehrMo.-Fr.: 08.00 - 18.30 Uhr
Sa: 09.00 - 14.00 Uhr
Insektenstiche sind in der Regel ungefährlich. Meist kommt es lediglich zu einer schmerzhaften Rötung und Schwellung sowie zu Juckreiz an der Stichstelle. Eine lebensbedrohliche Situation entsteht hingegen, wenn durch Bienen-, Wespen- oder Hornissenstiche im Mund-Rachen-Raum die Schleimhäute anschwellen und Ersticken droht, oder eine hochgradige Allergie auf ein Insektengift besteht (allergischer Schock).
Wespen, Hornissen und Hummeln ziehen ihren Stachel in der Regel aus der Wunde zurück. Bei einem Bienenstich bleibt der Stachel dagegen meist in der Haut zurück. Versuchen Sie, den Stachel mit dem Fingernagel oder einer Messerkante vorsichtig herauszukratzen. Nicht mit einer Pinzette, denn dann könnte die Giftdrüse am oberen Stachelende erneut ausgedrückt werden.
Um einer Entzündung vorzubeugen, sollten die Einstichstellen nicht aufgekratzt werden. Zur ersten Reizlinderung haben sich neben kühlenden Umschlägen auch auf die Stichstelle gelegte Zwiebel- oder Zitronenscheiben oder Kompressen mit verdünntem Essig bewährt. Falls vorhanden, ist die Verwendung von antihistaminikumhaltigen Salben oder Gelen (z. B. Tavegil® Gel, Fenistil® Gel) sinnvoll, am besten frisch aus dem Kühlschrank oder der Kühlbox, denn die niedrigen Temperaturen lindern Schwellung und Juckreiz zusätzlich. Alternativen sind Stifte oder Kühl-Roll-ons, die mit Verdunstungskälte arbeiten, oder sogenannte Stichheiler. Bei letzteren handelt es sich um kleine Geräte, die das Insektengift über einen Wärmeimpuls neutralisieren. Dicke Quaddeln können kurzfristig mit rezeptfreien Hydrocortison-Präparaten behandeln werden.
Bei Insektenstichen im Mund-Rachen-Raum hilft sofortiges Kühlen mit kalten Getränken, Lutschen an Eiswürfeln oder kalte Umschläge (von außen). Tritt keine rasche Besserung ein, ist auf jeden Fall der Notarzt zu verständigen.
Menschen, die eine Insektengiftallergie haben, sollten sich ein Notfallset verschreiben lassen und dieses immer mit sich führen. Es enthält:
Bei einer Bienen- oder Wespengiftallergie ist zudem eine spezifische Immuntherapie (Hyposensibilisierung) zu erwägen.
Immer mehr Menschen holen sich Rat bei Chatbots. Ob ChatGPT Ärzt*innen bei der Behandlungsplanung sinnvoll unterstützen kann, hat ein Forscherteam nun untersucht.
Elf Fälle…
mehr
Fast jeder Zweite erkrankt im Laufe seines Lebens an Krebs. Doch nur wenige halten ihr eigenes Risiko für hoch. Das zeigt eine Befragung des Deutschen Krebsforschungszentrums.
Jede…
mehr
Viele Menschen nehmen zeitweise Antidepressiva – in Deutschland sind es etwa 8 bis 10 Prozent. Doch was passiert eigentlich, wenn die Betroffenen die Medikamente wieder absetzen…
mehr
Windeln halten Jung und Alt trocken, doch darunter kommt es durch den Kontakt mit Urin und Stuhl leicht zu Hautirritationen. Wie lässt sich vorbeugen?
Bei Erwachsenen nicht von…
mehr
Nähert sich eine Frau den Wechseljahren, nimmt die Wahrscheinlichkeit für eine Schwangerschaft ab. Muss dann noch verhütet werden und wenn ja, mit welcher Methode?
Was ist die…
mehr
In der kalten Jahreszeit nehmen Atemwegsinfekte wieder zu. Für viele Menschen sind jetzt Impfungen empfohlen. Was hat sich geändert und wo gibt es gute Informationen?
Schwere…
mehr