Immer mehr Menschen holen sich Rat bei Chatbots. Ob ChatGPT Ärzt*innen bei der Behandlungsplanung sinnvoll unterstützen kann, hat ein Forscherteam nun untersucht.
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Normalerweise schwankt die Körpertemperatur des Menschen zwischen 36,5 und 37,5 °C. Sinkt sie unter 35 °C, spricht man von einer Unterkühlung. Diese betrifft den gesamten Körper, der über längere Zeit mehr Wärme abgibt als er produziert. Unterhalb einer Körpertemperatur von 30 °C besteht Lebensgefahr. Ursachen einer Unterkühlung sind meist Skiunfälle, Lawinenverschüttungen, Bergunfälle bei plötzlichem Wetterumschwung oder ein längerer Aufenthalt in kaltem Wasser.
Bei einer leichten Unterkühlung (36–34 °C): Verwirrtheit, Erregung, beschleunigte Atmung, schneller Puls, bläulich-blasse Haut, Kältezittern und Zähneklappern.
Bei starker bis lebensbedrohlicher Unterkühlung (34–30 °C): Zunehmende Teilnahmslosigkeit und Schlafbedürfnis, Verlangsamung von Puls und Atmung, kein Kältezittern mehr, dafür beginnende Muskelstarre, im schlimmsten Fall Atem- und Kreislaufstillstand.
Bei einer leichten Unterkühlung bringen Sie den Betroffenen an einen möglichst warmen und windgeschützten Ort und wärmen Sie ihn langsam auf, von der Körpermitte (Körperstamm) hin zu den Gliedmaßen. Entfernen Sie dafür nasse Kleidung und wickeln Sie ihn in warme Decken. Verabreichen Sie dem Betroffenen möglichst viele warme, gezuckerte, aber nicht-alkoholische Getränke. Alkohol erweitert zwar die Gefäße, aber nicht in unterkühlten Körperregionen. Er ist deswegen unbedingt zu vermeiden.
Bei einer lebensbedrohlichen Unterkühlung dürfen keine Aufwärmversuche mehr unternommen werden. Denn erfolgen die Aufwärmversuche unsachgemäß, droht die Körpertemperatur weiter zu sinken, und der Betroffene stirbt. Ist der Unterkühlte bewusstlos, bringen Sie ihn in die stabile Seitenlage und decken Sie ihn zu, um weiterem Auskühlen vorzubeugen. Kontrollieren Sie Atmung und Kreislauf und führen Sie bei entsprechenden Störungen die Wiederbelebung durch. Alarmieren Sie auf jeden Fall schnellstmöglich den Rettungsdienst.
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