Immer mehr Menschen holen sich Rat bei Chatbots. Ob ChatGPT Ärzt*innen bei der Behandlungsplanung sinnvoll unterstützen kann, hat ein Forscherteam nun untersucht.
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Wochenbettpsychose (postpartale Psychose): Zustand schwerer Depression mit allen Merkmalen einer Psychose, die innerhalb der ersten sechs Wochen nach der Geburt beginnt. Häufig sind die Betroffenen mit psychiatrischen Erkrankungen vorbelastet, insbesondere einer manisch-depressiven Störung. Oft bestand auch vor der Geburt schon eine Depression. Das Selbstmordrisiko und das Schädigungsrisiko für das Kind sind hoch.
Wie bei der Wochenbettdepression, hinzu kommen:
Das macht der Arzt
Zur Behandlung ist meist ein stationärer Aufenthalt in einer psychiatrischen Klinik notwendig, wobei versucht wird, Mutter und Kind während der Therapie nicht zu trennen. Grund dafür ist, dass eine gestörte Beziehung zwischen Mutter und Kind oft Ursache oder zumindest Teil der Erkrankung ist und verarbeitet werden muss. Im Einzelfall ist eine Trennung unvermeidlich, um Gefahren für Kind und Mutter abzuwenden.
Die allgemeine Therapie entspricht der einer schweren Depression mit den beiden Säulen Antidepressiva und Psychotherapie. Bei konsequenter Behandlung ist die Prognose beim erstmaligen Auftreten relativ günstig, die Rückfallgefahr bei einer weiteren Geburt jedoch sehr hoch. Vor weiteren Schwangerschaften wird deshalb dringend abgeraten.
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