Den Blutdruck selbst zu messen ist für viele Menschen Routine. Automatische Blutdruckmessgeräte für zuhause sind aber nur vermeintlich leicht zu bedienen – denn einige Regeln…
mehrMo.-Fr.: 08.00 - 18.30 Uhr
Sa: 09.00 - 14.00 Uhr
Natürliche Pigmentveränderungen wie Muttermale, Altersflecken und -warzen sind teils angeboren, teils werden sie durch zu häufige und zu intensive Sonnenbestrahlung begünstigt, auf die die Haut mit einer Überproduktion des braunen Hautfarbstoffs Melanin reagiert. Pigmentveränderungen künstlichen Ursprungs sind z. B. Tätowierungen: In der Jugend Ausdruck des Lebensgefühls, werden sie mit zunehmendem Alter oft als lästig, manchmal auch als Karrierehindernis empfunden. Störende Male oder Hautverzierungen können heute durch eine Laserbehandlung entfernt oder zumindest deutlich aufgehellt werden.
Zur Entfernung von Pigmentveränderungen wird heute meist ein Rubin-Laser eingesetzt. Sein rotes Licht wird von pigmentreichen, braunen Strukturen absorbiert und in Hitze umgewandelt. So können braune Farbpigmente enthaltende Hautzellen gezielt zersprengt werden. An den geschädigten Hautstellen bildet sich eine Entzündung, die körpereigene Fresszellen des Immunsystems anzieht. Diese nehmen die Farbpartikel auf und transportieren sie ab. Bei der Tatoo-Entfernung müssen je nach Art der Pigmente mehrere Lasersysteme verwendet werden – so sprechen z. B. rote Farbstoffe auf den Neodym-YAG-Laser an. Am besten lassen sich schwarze, blaue und rote Pigmente entfernen, am schwierigsten gelbe und violette. Die Behandlung dauert 5–15 Minuten, häufig sind mehrere Sitzungen erforderlich. Der Eingriff ist nur mit leichten Schmerzen verbunden, auf Wunsch wird eine Anästhesiesalbe aufgetragen.
Durch die Laserbehandlung entstehen oberflächliche kleine Blutungen, die eintrocknen und verkrusten. Die Krusten fallen nach zwei Wochen ab, die behandelten Hautstellen bleiben anschließend noch einige Wochen gerötet. Viele Patienten klagen über Juckreiz sowie eine erhöhte Hautempfindlichkeit. Nach der Behandlung müssen die behandelten Stellen für sechs Wochen vor der Sonne geschützt werden.
Wie bei jeder Laserbehandlung kann es nach dem Eingriff vorübergehend zu Schwellungen und Rötungen kommen. Im behandelten Hautgebiet drohen Infektionen, ein schlummerndes Herpesvirus wird möglicherweise aktiviert (Herpes zoster). Pigmentstörungen kommen vor allem dann vor, wenn der Patient sich nicht an das Sonnenverbot hält. Bei der Entfernung von Tätowierungen kann der Körper in seltenen Fällen allergisch auf die durch den Laserbeschuss freigesetzten Farbstoffe reagieren. In manchen Fällen bleiben Restpigmente in der Haut zurück. Wird die Laserbehandlung unsachgemäß durchgeführt, sind bleibende Hyperpigmentierungen (ein Zuviel des dunklen Hautfarbstoffs Melanin) und Narbenbildung mögliche Folgen.
Den Blutdruck selbst zu messen ist für viele Menschen Routine. Automatische Blutdruckmessgeräte für zuhause sind aber nur vermeintlich leicht zu bedienen – denn einige Regeln…
mehr
Je früher eine Vorsorge beginnt, und je gewissenhafter sie eingehalten wird, desto besser ist ihre Wirkung. Das gilt auch und ganz besonders für die zahnärztliche Vorsorge. Damit…
mehr
Die Hormonumstellung in den Wechseljahren schlägt nicht nur auf Eierstöcke, Gefäße und die Knochensubstanz. Auch Mund und Zähne leiden und müssen deshalb besonders geschützt…
mehr
Krebs ist in Deutschland die zweit häufigste Todesursache – nur an Herz-Kreislauf-Erkrankungen sterben mehr Menschen. Viele dieser Krebserkrankungen ließen sich durch eine…
mehr
Die Zosterimpfung schützt offenbar nicht nur vor der schmerzhaften Gürtelrose. Neue Studien zeigen, dass sie auch vor Demenz bewahren kann.
Zosterimpfung für alle ab 60 Jahren…
mehr
Eine falsche Bewegung – und schon zwickt es im unteren Rücken. Linderung versprechen da praktische Wärmepflaster. Doch in welchen Fällen helfen sie wirklich?
Moderate Wärme…
mehr