Gesundheit heute

Schwangerschaftsübelkeit

Jede Schwangere entwickelt ihre eigenen Methoden, die Übelkeit zu überlisten: Für die eine Schwangere sind es Erdbeeren, für andere Mandeln, Lakritz oder Grapefruits. Wenn keine Hyperemesis (übermäßiges Erbrechen) vorliegt, sondern eine normale Schwangerschaftsübelkeit, können die folgenden Tipps helfen. Sie sind wissenschaftlich zwar nicht geprüft, helfen in der Praxis aber trotzdem Tausenden von Betroffenen:

  • Bittere Nahrungsmittel helfen oft, die Übelkeit zu umgehen – dazu gehört z.B. die Grapefruit.
  • Geschälte rohe Mandeln sind empfehlenswert; sie enthalten eine Reihe von Nährstoffen und Vitaminen, die gegen Übelkeit wirken sollen.
  • Fette und gebratene Nahrung (z.B. Grillfleisch) ist zu vermeiden; sie bleibt lange im Magen und verstärkt die Übelkeit (oft auch schon durch ihren bloßen Geruch).
  • Die Nahrung sollte so natürlich wie möglich belassen sein. Also: Farbstoffe, Konservierungsstoffe und andere Zusatzstoffe vermeiden.
  • Die Phytotherapie empfiehlt frischen Ingwer, Pfefferminztee und Artischocken-Extrakt.
  • Die Erfahrungsmedizin befürwortet Kürbiskompott und Berberitze (z.B. als Marmelade) gegen die Übelkeit.

Von: Dr. med. Katja Flieger, Dr. med. Arne Schäffler in: Gesundheit heute, herausgegeben von Dr. med. Arne Schäffler. Trias, Stuttgart, 3. Auflage (2014).

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