Immer mehr Menschen holen sich Rat bei Chatbots. Ob ChatGPT Ärzt*innen bei der Behandlungsplanung sinnvoll unterstützen kann, hat ein Forscherteam nun untersucht.
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Manche Schwangere befürchten, Sport und Bewegung könnten dem Kind schaden. Das Gegenteil ist der Fall: Sport kann sich sogar positiv auf die Schwangerschaft auswirken. Auf ein paar Dinge sollte man aber achten.
Schwangere sollten sich wie alle anderen Erwachsenen mindestens 30 Minuten an 5 Tagen in der Woche bewegen.
Gut geeignet sind zum Beispiel Radfahren, Gymnastik, Yoga, Pilates, Aqua-Jogging und Wandern. Solange der Muttermund geschlossen ist, ist auch Schwimmen bis zur Geburt möglich.
Sportarten mit erhöhtem Unfallrisiko oder einem erhöhten Risiko für Stöße und Stürze sind für Schwangere ungünstig. Dazu zählen zum Beispiel Kontaktsportarten wie Boxen, Handball oder Fußball. Dasselbe gilt für Sportarten, die man nicht abbrechen kann, wenn es zu viel wird – z. B. lange Bergtouren. Wegen den Druck- und Sauerstoffverhältnissen sollten Schwangere auch nicht tiefseetauchen oder in Höhen über 2500 Metern unterwegs sein.
Schwangere dürfen auch ins Fitness-Studio gehen und dort sowohl Kraft- als auch Ausdauertraining machen. Beim Krafttraining sollten die Schwangeren aber besser leichte Gewichte mit vielen Wiederholungen wählen. Außerdem sollten die geraden Bauchmuskeln ab der 20. Woche nicht mehr gezielt und isoliert gestärkt werden. Beim Kardiotraining ist es wichtig, dass der Puls möglichst unter 140 Schlägen in der Minute bleibt.
Prinzipiell gilt, dass Schwangere sich nicht zu sehr verausgaben sollten. Training ist gut, sollte aber im moderaten Bereich bleiben. Einen Marathon verschieben Schwangere also besser auf einen späteren Zeitpunkt.
Bei Risikoschwangerschaften ist es wichtig, vorab mit der Ärzt*in zu sprechen. Das gilt zum Beispiel, wenn das Risiko für eine Früh- oder Fehlgeburt erhöht ist oder bei Vorerkrankungen. Dann sollte man abklären: Ist Sport trotzdem möglich? Gibt es Sportarten, die nicht gehen?
Ansonsten gilt: Solange sich die Schwangere wohl und nicht überlastet fühlt, ist Bewegung gut.
Sport und Bewegung haben viele positive Effekte. Speziell in der Schwangerschaft kann Sport das Risiko verringern, zu viel zuzunehmen. Das gilt vor allem dann, wenn eine Schwangere bereits Adipositas hat und die dadurch bestehenden Schwangerschaftsrisiken senken möchte. Auch gegen Schwangerschaftserkrankungen wie Schwangerschaftsdiabetes und Schwangerschaftsbluthochdruck lässt sich durch Sport vorbeugen.
Quellen:
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