Immer mehr Menschen holen sich Rat bei Chatbots. Ob ChatGPT Ärzt*innen bei der Behandlungsplanung sinnvoll unterstützen kann, hat ein Forscherteam nun untersucht.
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Haarbalgentzündung der Vulva (Haarbalgentzündung am äußeren Genitale, Folliculitis vulvae, Follikulitis): Entzündung der bindegewebigen Haarwurzelscheide am äußeren Geschlechtsorgan (Vulva), meist bakteriell bedingt. Einfache Haarbalgentzündungen lassen sich in der Regel auch einfach behandeln und heilen narbenlos ab. Bei größeren Herden ist häufig das Eröffnen und Entleeren des Herdes unter örtlicher Betäubung notwendig. Verstopft der Follikelausgang, kann sich die Entzündung auf den gesamten Haarbalg und seine bindegewebige Umgebung ausdehnen. Es entsteht entweder ein Furunkel, eine tief reichende Haarbalgentzündung mit Einschmelzung zum Abszess, die unter Narbenbildung abheilt, oder ein Karbunkel, bei dem mehrere Furunkel zu einem großen Herd verschmelzen. Nach Abheilung bleiben auch bei den Karbunkeln Narben bestehen. Bei größeren Herden ist häufig das Eröffnen und Entleeren des Herdes unter örtlicher Betäubung notwendig.
Haarbalgentzündung:
Furunkel:
In den nächsten Tagen, wenn
Haarbalgentzündungen beruhen meist auf Infektionen mit Bakterien wie Staphylococcus aureus und kommen in allen behaarten Regionen des Körpers vor. Sie treten häufiger auf, wenn die Haut um die Haarfollikel herum bereits geschädigt ist. So besitzt z. B. eine zu trockene oder gereizte Haut keinen ausreichenden Schutz gegen Infektionen.
Verschiedene Bakterien aus Scheide und Enddarm wie Streptokokken, Staphylokokken oder Hefepilze wie Candida albicans.
Selten kommt es zu einer Blutvergiftung (Sepsis).
Bevor der Arzt mit der Behandlung beginnt, entnimmt er einen Abstrich des eitrigen Sekrets, um den Krankheitserreger sicher zu bestimmen. Daher ist es wichtig, dass die Patientin nicht schon vor dem Arztbesuch antibiotische Cremes angewendet hat.
Zur Behandlung der Haarbalgentzündung reichen oft desinfizierende Lösungen oder desinfizierende Sitzbäder und Waschsyndets (Seifen mit dem natürlichen pH-Wert der Haut) aus. Ist die Entzündung bereits fortgeschritten und ein Abszess nicht zu verhindern, wird mit Zugsalbe (z. B. Ichtholan®) dessen Reifung gefördert und der Abszess anschließend unter örtlicher Betäubung eröffnet und entleert.
Breitet sich die Haarbalgentzündung in die tieferen Hautschichten aus oder bilden sich Furunkel oder Abszesse, ist eine zusätzliche antibiotische Behandlung notwendig.
Aromatherapie. Teebaumöl (Melaleuca alternifolia) besitzt eine antimikrobielle Wirkung. Die äußerliche Anwendung oder ein Teebaumöl-Zusatz für ein Sitzbad kann den Juckreiz stillen.
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