Gesundheit heute

Familienplanung

Sexualität auszuleben, ohne dabei Kinder zu zeugen - das war schon immer ein menschliches Ansinnen. Allerdings standen Jahrhunderte lang keine sicheren Verhütungsmethoden zur Verfügung. Rund 40 Jahre nach Einführung der Antibabypille ist Empfängnisverhütung dagegen so selbstverständlich, dass Kriterien wie Bequemlichkeit, Kosten oder Natürlichkeit bei der Auswahl der Methode in den Mittelpunkt rücken. Wir haben für Sie alles Wichtige zu den einzelnen Verfahren zusammengestellt - von der Wirkungsweise über die Vor- und Nachteile bis hin zu den Kosten.
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Gesund leben: Familienplanung
Sport schützt den Kreislauf

Regelmäßiger Sport ist gesund

Sport schützt den Kreislauf

WHO-Empfehlung überprüft

Sport ist gut für die Gesundheit, da ist man sich einig. Doch wieviel Sport ist in der Woche nötig, um das Risiko für Erkrankungen zu senken?

Zu wenig Bewegung

Viele Menschen bewegen sich zu wenig. Nach der WHO sind jeder 4. Erwachsene und 3 von 4 Jugendlichen zu wenig körperlich aktiv. Das hat einen Einfluss auf Erkrankungsrisiken. Denn regelmäßiger Sport senkt zum Beispiel langfristig das Risiko, eine Herz-Kreislauf-Erkrankung zu bekommen. Die WHO empfiehlt deshalb mindestens 150 Minuten Sport die Woche. Ob diese Empfehlung sich auch mit aktuellen Daten bestätigen lässt, hat nun eine Studie untersucht.

150 Minuten die Woche

Die Forschenden aus der Universität Macau haben sich dafür die Daten der WHO genau angesehen. Die Datengrundlage ist gut: So wurden über 17.000 Teilnehmende über mehrere Jahre lang verfolgt. Die Forschenden fanden heraus, dass das Erkrankungsrisiko um etwa 9 % geringer war, wenn man sich an die WHO-Empfehlungen von 150 Minuten Sport pro Woche hielt. Je mehr Bewegung, desto größer war der Effekt. Mit 340-370 Minuten moderatem Sport pro Woche sank das Risiko um 20 %. Die Empfehlung von 150 Minuten Sport pro Woche der WHO kann deshalb als Mindestwert verstanden werden. Wer mehr Sport schafft, lebt noch gesünder. 

Krafttraining im Alter

Dabei muss es nicht immer Ausdauersport sein. Auch moderates Krafttraining senkt das Erkrankungsrisiko bedeutend. Besonders im Alter wirkt Krafttraining auch dem körperlichem Muskelabbau entgegen. Durch stärkere Muskeln in den Beinen werden Stürze seltener.  Selbstständigkeit und Mobilität bleiben länger erhalten. Für das Kreislaufsystem ist die Art des Sportes nicht so wichtig. Oft Kraft oder Ausdauer – Hauptsache man bleibt in Bewegung. 

Quelle: Deutsches Ärzteblatt 

Von: Dr. med. Tobias Höflein; Bild: mauritius images / Wavebreakmedia

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