Gesundheit heute

Haut, Haare und Nägel

Erkrankungen von Haut, Haaren und Nägeln

Die Haut ist mit einer Fläche von zwei Quadratmetern unser größtes Sinnesorgan. Sie dient der Wahrnehmung von Temperatur, Schmerz und Druck sowie der Abwehr von Krankheitserregern und ist nicht zuletzt ein Zeichen für Gesundheit, Schönheit und Attraktivität. Wir kennen alle den besorgten Blick in den Spiegel, weil ein kleiner Pickel die Nase verunziert. Nun ist nicht jedes Hautproblem so vorübergehend und meist harmlos wie ein Pickel. Umso verständlicher, dass Menschen mit einer chronischen Hautkrankheit unter den medizinischen Folgen und der kosmetischen Beeinträchtigung sehr leiden.
(Bild: Juice Images Photography/veer)
Krankheiten & Therapie: Haut, Haare und Nägel
Schwangerschaft: Besser weniger sitzen

Weniger sitzen zahlt sich auch in der Schwangerschaft gesundheitlich aus.

Schwangerschaft: Besser weniger sitzen

Reduziert Risiken

Bewegung in der Schwangerschaft ist gesund – da sind sich Fachleute einig. Doch wie viel Anstrengung ist nötig, damit sich die Bewegung positiv auf die Schwangerschaft auswirkt?

Weniger Komplikationen durch Bewegung

Sport in der Schwangerschaft hat viele positive Effekte. Zum einen sorgt er dafür, dass Frauen in der Schwangerschaft nicht zu viel zu zunehmen. Darüber hinaus reduziert er die Wahrscheinlichkeit, dass Schwangerschaftskomplikationen wie Bluthochdruck oder Schwangerschaftsdiabetes auftreten. Und auch gegen Rückenschmerzen ist Sport ein bewährtes Mittel.

Schritte, Sitzen, Gehen und Stehen

Eine Studie hat nun untersucht, ob auch Bewegung mit geringer Intensität dabei hilft, positive Effekte zu erreichen. Zur Bewegung mit geringer Intensität zählen bereits ganz einfache Aktivitäten wie Gehen und Stehen. Konkret wurde also bei 470 Schwangeren ab der 13. Schwangerschaftswoche erfasst: Wie viele Schritte legten die Schwangeren am Tag zurück? Saßen die Schwangeren mehr oder weniger als 60 Minuten am Stück? Wie oft gingen oder standen die Frauen?

Weniger Sitzen, weniger Komplikationen

Die erfassten Werte wurden dann mit dem Auftreten von Bluthochdruck, zu leichten Kindern bei der Geburt und Frühgeburten abgeglichen. Dabei zeigte sich: Bei Frauen mit kurzen Sitzzeiten traten die untersuchten Komplikationen nur halb so oft auf wie bei Frauen mit langen Sitzzeiten. Entsprechend galt das auch für Frauen, die mehr Zeit im Gehen und Stehen verbrachten.

Schon wenig kann helfen

Zusammengefasst legt die Studie nahe: Wer wenig sitzt und auf viele Schritte pro Tag kommt, hat ein geringeres Risiko für Schwangerschaftskomplikationen. Auch wer sich mit regelmäßigem Sport schwer tut, kann somit durch kleine Verhaltensänderungen im Alltag bereits einiges bewirken.

Quelle: www.frauenaerzte-im-netz.de

Von: Sara Steer; Bild: mauritius images / Westend61 / Mareen Fischinger

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