Gesundheit heute

Haut, Haare und Nägel

Erkrankungen von Haut, Haaren und Nägeln

Die Haut ist mit einer Fläche von zwei Quadratmetern unser größtes Sinnesorgan. Sie dient der Wahrnehmung von Temperatur, Schmerz und Druck sowie der Abwehr von Krankheitserregern und ist nicht zuletzt ein Zeichen für Gesundheit, Schönheit und Attraktivität. Wir kennen alle den besorgten Blick in den Spiegel, weil ein kleiner Pickel die Nase verunziert. Nun ist nicht jedes Hautproblem so vorübergehend und meist harmlos wie ein Pickel. Umso verständlicher, dass Menschen mit einer chronischen Hautkrankheit unter den medizinischen Folgen und der kosmetischen Beeinträchtigung sehr leiden.
(Bild: Juice Images Photography/veer)
Krankheiten & Therapie: Haut, Haare und Nägel
Impfungen im Herbst

Im Herbst stehen saisonale Impfungen an

Impfungen im Herbst

Hochsaison für Infektionen

In der kalten Jahreszeit nehmen Atemwegsinfekte wieder zu. Für viele Menschen sind jetzt Impfungen empfohlen. Was hat sich geändert und wo gibt es gute Informationen? 

Schwere Verläufe vermeiden

Mit dem Spätsommer und Frühherbst beginnt die Saison für viele Krankheitserreger. Das liegt unter anderem daran, dass Menschen mehr Zeit in Innenräumen verbringen. Auch trockene Heizungsluft begünstigt das Überleben von Atemwegserregern. Grippe- und Coronaviren, RSV und Pneumokokken breiten sich so leicht aus. In der Regel sind diese Infekte harmlos. Für manche Bevölkerungsgruppen können sie aber gefährlich werden. Das Bundesinstitut für Öffentliche Gesundheit (BIÖG) rät deshalb, den eigenen Impfschutz jetzt zu prüfen.

Wer welche Impfung braucht

Viele Impfempfehlungen richten sich nicht an die ganze Bevölkerung, sondern nur an besonders gefährdete Gruppen. Dazu zählen
Menschen über 60

  • Eltern von Säuglingen und Kleinkinder
  • Schwangere
  • chronisch Kranke
  • Menschen mit beruflichem Risiko, z. B. Mitarbeitende im Krankenhaus
  • Bewohner*innen und Personal von Pflegeheimen

Welche Impfungen noch fehlen, lässt sich mit den Online-Impfchecks des BIÖG herausfinden. Dieser ist auf der Seite https://www.infektionsschutz.de/impfchecks/ abrufbar

Neue Corona-Empfehlungen

Dieses Jahr geändert hat sich die Empfehlung zur Corona-Impfung: Die jährliche Auffrischung wird nun erst für Menschen mit 75 Jahren empfohlen statt ab 60 Jahren. Für gesunde Erwachsene entfällt zudem die Empfehlung, eine eigene Grundimmunität aufzubauen. Das Virus kursiert mittlerweile so lange, dass in der Bevölkerung eine Grundimmunität vorhanden ist. 

Impfen in Praxis und Apotheke

Im Regelfall sind mehrere Impfungen an einem Termin möglich. Welche Kombination im Einzelfall sinnvoll ist, lässt sich am besten in der Arztpraxis klären. Impfungen für Erwachsene gegen Grippe- oder Corona bieten zudem einige Apotheken an. Der Impfschutz baut sich etwa zwei Wochen nach der Impfung auf. Die Kosten für von der STIKO empfohlene Impfungen übernehmen in der Regel die Krankenkassen. 

Quelle: IDW 

Von: Dr. med. Tobias Höflein; Bild: mauritius images / Christian Ohde / Alamy / Alamy Stock Photos

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