Gesundheit heute

Geburt und Stillzeit

Das Glück und die Dankbarkeit, nach überstandener Geburt das neue Leben in Händen halten zu dürfen, seine Wärme und seinen Atem zu spüren, gehört zu den stärksten Gefühlen des Menschen überhaupt. Dementsprechend ist auch der Prozess des Gebärens etwas ganz Besonderes und eine mit nichts zu vergleichende Erfahrung für Mutter und Vater. Zugleich jedoch ist die Geburt die komplikationsreichste und gefährlichste Phase im Leben überhaupt. Deswegen wollen Hebammen und Geburtshelfer einerseits den natürlichen Geburtsverlauf so wenig wie möglich stören, auf der anderen Seite aber müssen sie Mutter und Kind kontinuierlich beobachten und rechtzeitig eingreifen, wenn es die Situation erfordert. Was diese dabei alles wissen und beachten müssen, und was man selbst tun kann, um die Geburt so positiv wie möglich zu erleben, erfahren Sie in diesem Kapitel.
Bildquelle: Nina Buday/Shutterstock.com
Eltern und Kind: Geburt und Stillzeit
Konsequentere Zahnvorsorge für Kleinkinder

Eine korrekte Zahnpflege gehört zur Kariesprophylaxe dazu. Beim Erlernen helfen spezielle Kinderzahnbürsten.

Konsequentere Zahnvorsorge für Kleinkinder

Nun im U-Heft dokumentiert

Je früher eine Vorsorge beginnt, und je gewissenhafter sie eingehalten wird, desto besser ist ihre Wirkung. Das gilt auch und ganz besonders für die zahnärztliche Vorsorge. Damit die Untersuchungen nicht vergessen werden, werden sie nun im Untersuchungsheft für Kinder integriert.

Vorsorge: Das zahlt die Kasse

Die Zahngesundheit bei Kindern hat in den letzten Jahrzehnten riesige Fortschritte gemacht. Das liegt unter anderem daran, dass regelmäßige Früherkennungsuntersuchungen heute Standard sind:

  • ·        Jedes Kind hat im Alter zwischen 6 Monaten und 6 Jahren Anspruch auf 6 zahnärztliche Früherkennungstermine.
  • Die ersten drei finden bis zum dritten Lebensjahr im Abstand von mindestens 4 Monaten statt.
  • Danach gibt es jedes Jahr eine Untersuchung.

Tipps für die Zahngesundheit

Bei der Vorsorge sieht sich die Zahnärzt*in Mund und Zähne des Kindes genau an und befragt die Betreuungspersonen zur Ernährung. Daraus schätzt die Zahnärzt*in das individuelle Kariesrisiko des Kindes ein und gibt entsprechend Tipps, wo noch Verbesserungsbedarf besteht. Das kann bei der zahngesunden Ernährung sein, Bei der Zahnputztechnik oder auch bei der Verwendung von Fluoridzahnpasta und/oder fluoridhaltigem Speisesalz. Zusätzlich kann bei jedem Kind bis zum Alter von 6 Jahren halbjährlich fluoridhaltiger Zahnlack aufgetragen werden, was den kindlichen Zahnschmelz weiter härtet. In Kitas und Kindergärten gibt es ebenfalls regelmäßige Termine zu Zahnpflege und Kariesprophylaxe, die zusätzlich zu den individuellen Terminen stattfinden.

Alles in einem Heft

Neu ist nun, dass die zahnärztlichen Untersuchungen in das reguläre Untersuchungsheft für Kinder integriert werden. So erinnert jeder Blick ins Untersuchungsheft auch an die Zahngesundheit. Die Untersuchungsergebnisse sind ebenfalls dort dokumentiert. Das erleichtert auch die Koordination zwischen individueller Zahnvorsorge und Zahnvorsorge in der Kita. Und der besondere Vorteil: Es werden auch diejenigen Kinder erreicht, die keine Betreuungseinrichtung besuchen und damit keine Gruppentermine zur Zahnvorsorge haben.

Quellen:

Von: Christine Sladky; Bild: mauritius images / Viktors Golenkovs / Alamy / Alamy Stock Photos

Aktuelle Beiträge zum Thema

  • Blutdruck messen - aber richtig!
    Kardinalfehler vermeiden

    Den Blutdruck selbst zu messen ist für viele Menschen Routine. Automatische Blutdruckmessgeräte für zuhause sind aber nur vermeintlich leicht zu bedienen – denn einige Regeln…

    mehr

  • Konsequentere Zahnvorsorge für Kleinkinder
    Nun im U-Heft dokumentiert

    Je früher eine Vorsorge beginnt, und je gewissenhafter sie eingehalten wird, desto besser ist ihre Wirkung. Das gilt auch und ganz besonders für die zahnärztliche Vorsorge. Damit…

    mehr

  • Mundgesundheit in der Menopause
    Zum Schutz der Zähne

    Die Hormonumstellung in den Wechseljahren schlägt nicht nur auf Eierstöcke, Gefäße und die Knochensubstanz. Auch Mund und Zähne leiden und müssen deshalb besonders geschützt…

    mehr

  • Krebs durch ungesunden Lebensstil
    Übergewicht und falsche Ernährung

    Krebs ist in Deutschland die zweit häufigste Todesursache – nur an Herz-Kreislauf-Erkrankungen sterben mehr Menschen. Viele dieser Krebserkrankungen ließen sich durch eine…

    mehr

  • Zoster-Impfung schützt das Gehirn
    Jede fünfte Demenz vermeidbar?

    Die Zosterimpfung schützt offenbar nicht nur vor der schmerzhaften Gürtelrose. Neue Studien zeigen, dass sie auch vor Demenz bewahren kann.

    Zosterimpfung für alle ab 60 Jahren…

    mehr

  • Wärmepflaster gegen Schmerzen
    Schnelle Hilfe für den unteren Rücken

    Eine falsche Bewegung – und schon zwickt es im unteren Rücken. Linderung versprechen da praktische Wärmepflaster. Doch in welchen Fällen helfen sie wirklich?

    Moderate Wärme…

    mehr