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Der frühe Kontakt mit Wasser macht schon den Kleinsten Freunde, nimmt Ängste und fördert die Bindung zwischen Eltern und Kind. Dennoch könnte der Aufenthalt im gechlorten Wasser auch Nachteile haben. Die Fachwelt diskutiert, ob Babyschwimmen im Kindesalter Asthma begünstigt.
Asthma durch gereizte Schleimhäute?
Chlor sorgt dafür, dass sich in Schwimmbädern keine Keime ausbreiten. Gleichzeitig kann Chlor auch die Schleimhäute und Atemwege reizen. Das könnte möglicherweise bei kleinen Kindern ein Auslöser für Asthma sein – ein Risiko, das viele Eltern nicht eingehen möchten. Das Wissensportal medizin transparent ist nun der Frage nachgegangen: Wie hoch ist das Risiko tatsächlich?
Widersprüchliche Studien
Viel gesichertes Wissen zum Thema Babyschwimmen und Asthma gibt es aktuell nicht. Nur zwei Studien erfüllen ausreichende Qualitätsstandards – und diese beiden Studien widersprechen sich. In der ersten Studie wurden Eltern von älteren Jugendlichen befragt. In dieser Studie trat Asthma etwas häufiger bei den Kindern auf, die am Babyschwimmen teilgenommen hatten. In der zweiten Studie wurden Kleinkinder für zwei Jahre lang beobachtet. Einige Kinder entwickelten in dieser Zeit ein Asthma. Das Asthma trat bei Babyschwimmenden allerdings nicht häufiger auf als bei Nicht-Schwimmenden.
Keine Angst vor dem Schwimmbad
Das Fazit? Um die Frage wissenschaftliche zu beantworten, sind weitere Studien nötig. Immerhin scheint das Babyschwimmen kein starker Faktor für Asthma zu sein, denn dann wären die Studien wohl eindeutiger gewesen. Es gibt für Eltern also keinen Grund, auf das Babyschwimmen zu verzichten.
Quellen: medizin transparent
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