Ein Viertel aller Deutschen hat starkes Übergewicht (Adipositas). Das erhöht nicht nur das Risiko für Herzkreislauf-Erkrankungen und Diabetes, sondern belastet scheinbar auch die…
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Auch auf die Haut scheint sich starkes Übergewicht auszuwirken.
Ein Viertel aller Deutschen hat starkes Übergewicht (Adipositas). Das erhöht nicht nur das Risiko für Herzkreislauf-Erkrankungen und Diabetes, sondern belastet scheinbar auch die Haut.
Hautkrankheiten werden begünstigt
Adipositas ist kein rein kosmetisches Problem, sondern eine chronische Krankheit mit vielen gesundheitlichen Folgeproblemen. Vielen Menschen bekannt sind damit verbundene Krankheiten wie Bluthochdruck, Diabetes und Arthrose. Weniger stark im Bewusstsein ist, dass sich Adipositas auch auf die Haut auswirken kann. So haben adipöse Menschen häufiger Wundheilungsstörungen, aber auch „systemisch-entzündliche“ Krankheiten. Dazu zählen die Schuppenflechte oder verstopfte, sich entzündende Haarfollikel (Akne inversa).
Entzündungen als wahrscheinliche Ursache
Die Ursache dafür könnte sein, dass Adipositas entzündliche Prozesse auslöst. Das liegt am vermehrten Fettgewebe, das für Adipositas charakteristisch ist. Dieses Fettgewebe kann Entzündungen begünstigen, indem es selbst entsprechende Hormone produziert. Die Folge davon könnte sein, dass Wunden, Schuppenflechte oder entzündete Haarfollikel schlechter heilen.
Therapie von Adipositas nach wie vor schwierig
Die beste Therapie gegen diese Hautprobleme ist eigentlich ein Gewichtsverlust. Das ist aber leichter gesagt als getan: Ernährungsumstellung, Bewegung und Verhaltenstherapie führen oft nur zu kleinen Erfolgen. Bei den GLP-1-Agonisten (Abnehmspritze) ist der Gewichtsverlust oft deutlich höher – aber nur, solange die Betroffenen die Medikamente regelmäßig bekommen. Beim Absetzen kehrt auch das Übergewicht meist wieder zurück.
Dennoch sollten Betroffene beim Abnehmen dran bleiben: Denn auch die Medikamente gegen die Hauterkrankungen scheinen besser zu wirken, wenn gleichzeitig auch das Gewicht reduziert wird.
Quelle: Deutsches Ärzteblatt
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