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Augen

Erkrankungen der Augen

Der Sehsinn ist unser Fenster zur Welt – fünf Sechstel aller Sinnesinformationen nehmen wir über die Augen auf. Sie funktionieren wie eine Kamera, in der viele Teile perfekt zusammenspielen. So gelingt Erstaunliches: Wir können in schwarzer Nacht genauso wie in gleißender Sonne etwas sehen, mehrere Tausende Farben voneinander unterscheiden, die Geschwindigkeit eines fliegenden Tennisballs erfassen und in weniger als einer Hundertstelsekunde Buchstaben und Bilder erkennen. Augenlider und Tränenflüssigkeit schließlich schützen unsere Augen vor Schmutz und vor Fremdkörpern und gewährleisten die kontinuierliche Befeuchtung der empfindlichen Hornhaut.
(Bild: alexraths/clipdealer)
Krankheiten & Therapie: Augen
Asthma durch Katzenkontakt?

Viele Haushalte haben Katzen

Asthma durch Katzenkontakt?

Einfluss durch Tierhaare

Asthma kann durch Allergene wie Pollen ausgelöst werden. Doch wie ist es mit Katzenhaaren?

Anfallsartige Atemnot

Asthma ist eine häufige Erkrankung bei Kindern und Jugendlichen. Dabei verengen sich die kleinen Atemwege, die Bronchien. Die Folge sind Kurzatmigkeit und anfallsartige Atemnot. Die Ursachen sind vielfältig, grundsätzlich gibt es nicht-allergisches und allergisches Asthma. Beim allergischen Asthma wird der Auslöser des Asthmas mit der Luft eingeatmet. Als Auslöser gelten zum Beispiel Tabakrauch oder Pollen. 

30.000 Kinder untersucht

Ob Tierhaare Asthma-Anfälle auslösen, ist allerdings umstritten. Forschende aus Schweden wollten den Einfluss von Tieren nun genauer wissen. Dazu haben sie in einer Studie mehr als 30.000 Kinder und Jugendliche untersucht, die Allergie und Asthma hatten. Ziel der Studie war herauszufinden, ob Katzenhaare das bestehende Asthma verschlimmern. Dabei half den Forschenden auch, dass in Schweden neugeborene Hauskatzen registriert werden müssen und Gesundheitsdaten für die Forschung gut verfügbar sind. 

Kein Unterschied zwischen Haushalten

Im Ergebnis fanden die Forschenden keinen Unterschied zwischen Katzenhaushalten und Familien ohne Katzen. In beiden Fällen trat mittelschweres bis schweres Asthma etwa gleich häufig auf. Das gleicht galt auch für das Auftreten von Asthma-Anfällen. Das Katzen damit keinen Einfluss auf Asthma haben, ist damit allerdings noch nicht erwiesen. Da Katzen sehr verbreitet sind, kann es auch sein, dass die Kinder und Jugendlichen auch außerhalb des eigenen Heims in Kontakt mit Katzenallergenen kommen. Gegen eine Katze in der eigenen Wohnung scheint aber für Asthmatiker nun nichts mehr zu sprechen.

Quelle: Kinderärzte im Netz 

Von: Dr. med. Tobias Höflein; Bild: mauritius images / Cavan Images / Hayley Martin

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