Gesundheit heute

Alternative Heilkunde

Alternativ- und Komplementärmedizin

Um zu heilen und zu lindern, nutzten Menschen zu allen Zeiten die Kräfte der Natur. Gleichzeitig entstanden Vorstellungen davon, wie der Körper funktioniert, wie Krankheiten entstehen und wie wir gesund bleiben können. Für alle traditionellen Heilsysteme findet Heilung nicht nur auf körperlicher, sondern auch auf seelischer, sozialer und spiritueller Ebene statt – Verfahren, die wir heute als ganzheitlich bezeichnen. Die bei uns vorherrschende naturwissenschaftliche Medizin kann manche der angenommenen Wirkungen traditioneller Verfahren nicht bestätigen. Dennoch lehnt die Schulmedizin die Naturheilverfahren längst nicht mehr so pauschal ab wie noch vor 15 Jahren. Im Zeitalter der chronischen und stressbedingten Krankheiten hat sich gezeigt, wie wertvoll der auf den ganzen Menschen gerichtete Blick sein kann.
(Bild: Alloy Photography/veer)
Gesund leben: Alternative Heilkunde
Was tun gegen Altersflecken?

Auch wenn Altersflecken harmlos sind – manche Menschen fühlen sich durch sie kosmetisch stark beeinträchtigt.

Was tun gegen Altersflecken?

Normal, aber unerwünscht

Die Zeit macht sich an der Haut nicht nur durch Falten bemerkbar. Bei vielen Menschen gesellen sich ab Mitte 40 auch die sogenannten Altersflecken dazu. Wer darunter leidet, hat verschiedene Optionen, sein Hautbild zu verbessern.

Vor allem Gesicht, Hände und Dekolletee betroffen

Altersflecken sind eine ganz normale Erscheinung, die durch die Überaktivität von Melanozyten verursacht wird. Diese Zellen sind für die Produktion des braunen Hautfarbstoffs (Melanin) verantwortlich. Eigentlich nimmt die Anzahl der Melanozyten im Verlauf des Alterns ab. Dabei verteilen sie sich jedoch unregelmäßiger in der Haut und neigen dazu, unkontrolliert Melanin zu bilden. Aktiviert wird dieser Vorgang durch die Sonne. Genau das ist der Grund, warum Altersflecken vor allem in den Bereichen auftreten, die stark dem Sonnenlicht ausgesetzt sind: Gesicht, Hände und Dekolletee.

Vorbeugen und Abdecken

Eine Maßnahme gegen Altersflecken ist, die Haut möglichst wenig UV-Strahlen auszusetzen, etwa indem man die Mittagssonne meidet. Sonnenhüte und Sonnencremes mit hohem Lichtschutzfaktor beugen ebenso vor. Schon vorhandene Altersflecken lassen sich am einfachsten kosmetisch abdecken. Hierzu ist gut deckendes Camouflage-Makeup geeignet. Entsprechende Produkte sind in der Apotheke erhältlich.

Bleichen fordert viel Geduld

Wem Abdecken nicht reicht, für den eignen sich vielleicht Bleichcremes aus der Apotheke. Sie enthalten verschiedene Inhaltsstoffe, die die Melaninsynthese hemmen. Zu den aufhellenden Wirkstoffen gehören Thiamadol, Ricinol, Kojisäure und Resveratrol. Bis ein Effekt sichtbar wird, braucht es Zeit. Meist müssen die Substanzen dafür mehrere Wochen lang aufgetragen werden. Am besten lässt man sich dazu in der Apotheke beraten.

Neben der Selbstbehandlung kann man auch Hilfe bei der Hautärzt*in suchen. Dort lässt sich die Haut mit dem stark aufhellenden Wirkstoff Hydrochinon behandeln oder mit dem Laser korrigieren.

Diese Flecken sind nicht harmlos

Ganz wichtig: Altersflecken sollte man gut beobachten, egal ob sie stören oder nicht. Fangen sie an zu jucken, zu bluten oder zu brennen oder verändern sie sich deutlich in Form und Größe, sollte eine Hautärzt*in aufgesucht werden. In manchen Fällen versteckt sich hinter dem scheinbar harmlosen Altersfleck eine ernsthafte Erkrankung, wie beispielsweise ein bösartiges Melanom.

Quelle: ptaheute

Von: Dr. med. Sonja Kempinski; Bild: Shotshop/imago-images.de

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