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Auch zu Hause ist Krafttraining möglich
Krafttraining ist nicht nur was für junge Menschen - auch im höheren Lebensalter ist das Training gut für die Gesundheit. Doch was tun, wenn die Zeit knapp ist?
Mehr Kraft, mehr Mobilität
In den letzten Jahren häufen sich die Erkenntnisse, wie sich Krafttraining auch im höheren Alter positiv auf die Gesundheit auswirkt. Es senkt nicht nur das Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen, sondern trägt auch dazu bei, länger selbstständig zu bleiben. Je länger die Muskelkraft erhalten bleibt, desto mobiler bleibt man im Alltag.
Zweimal wöchentlich
Auch die WHO hat deshalb eine Empfehlung zum Krafttraining ausgesprochen. Mindestens 2 mal pro Woche sollen alle wichtigen Muskelgruppen mit mindestens mittlerer Intensität trainiert werden. Doch das schaffen nur etwa 10-30 % der Bevölkerung. Umso wichtiger ist die Frage: Wie lässt sich Krafttraining möglichst zeitsparend in den Alltag integrieren? Das haben Forschende aus Leipzig nun untersucht.
Viele Methoden möglich
Dazu haben sie nach Studien zu zeitsparenden Trainingsmethoden gesucht. Die Methoden sollten einen stärkenden Effekt auf die Muskulatur haben, wenig Ausrüstung benötigen und auch von Einsteigern außerhalb eines Fitnessstudios umgesetzt werden können. Aus den Studien haben sie 4 Prinzipien abgeleitet, um Zeit zu sparen:
Effekte bei 60 Minuten Training
Die Methoden können auch miteinander kombiniert werden und helfen, zeitsparende Trainings zu entwickeln. Die Forschenden haben gezeigt, dass sich die Empfehlungen der WHO mit einer wöchentlichen Trainingszeit von nur 40-60 Minuten erfüllen lassen. Die Ergebnisse der Studie ermöglichen es Trainer*innen nun, Trainings zu entwickeln und zu etablieren, die sich in den Alltag möglichst vieler Menschen etablieren lassen.
Quellen: Deutsches Ärzteblatt, Frontiers in Public Health
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