Gesundheit heute

Familienplanung

Sexualität auszuleben, ohne dabei Kinder zu zeugen - das war schon immer ein menschliches Ansinnen. Allerdings standen Jahrhunderte lang keine sicheren Verhütungsmethoden zur Verfügung. Rund 40 Jahre nach Einführung der Antibabypille ist Empfängnisverhütung dagegen so selbstverständlich, dass Kriterien wie Bequemlichkeit, Kosten oder Natürlichkeit bei der Auswahl der Methode in den Mittelpunkt rücken. Wir haben für Sie alles Wichtige zu den einzelnen Verfahren zusammengestellt - von der Wirkungsweise über die Vor- und Nachteile bis hin zu den Kosten.
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Gesund leben: Familienplanung
So ist Orangensaft gesund

Orangensaft enthält vergleichbar viel Zucker wie Cola oder Limonade.

So ist Orangensaft gesund

Besser als sein Ruf

Fruchtsäfte wie Orangensaft sind in den letzten Jahren aufgrund ihres Zuckergehalts in Verruf geraten. Doch sollte man das Kind nicht mit dem Bade ausschütten, meint Ökotest. Denn unter gewissen Bedingungen ist Orangensaft durchaus gesund.

So viel Zucker wie Cola

O-Saft enthält selbst bei hundertprozentigem Fruchtgehalt – d.h. ohne zugesetzten Zucker – etwa 90 Gramm Zucker pro Liter. Das ist vergleichbar mit dem Zuckergehalt von Limonade oder Cola. Im Gegensatz zu den Softdrinks bietet Orangensaft jedoch zusätzlich eine ganze Reihe gesunde Inhaltsstoffe, schreibt Ökotest.

Dazu gehören nicht nur Kalium und Folsäure, sondern auch eine große Menge an Vitamin C. Frisch gepresst kommen pro Liter etwa 400 bis 500 mg C-Vitamin zusammen. Pasteurisierter Orangensaft aus dem Handel sollte bis zum Mindesthaltbarkeitsdatum wenigstens 200 mg/Liter enthalten.

Gut gegen Gicht und Herz-Kreislauf-Erkrankungen

Weitere gesunde Bestandteile sind Flavonoide und Carotinoide, die als Antioxidanzien vor Herz-Kreislauf-Erkrankung schützen. Der Inhaltsstoff Hesperidin wiederum senkt den Harnsäurespiegel und kann dadurch einer Gicht entgegenwirken.

Der Genuss von Orangensaft ist deshalb durchaus als gesund einzustufen. Auch die Deutsche Gesellschaft für Ernährung bestätigt, dass man eine der fünf täglich geforderten Obst- und Gemüseportionen mit einem Glas Orangensaft ersetzen kann. Immerhin deckt dies einen großen Teil des Tagesbedarfs von Vitamin C ab (etwa 100 mg).

Orangensaft beim Essen trinken

Ein Durstlöscher für zwischendurch ist der süße Saft jedoch keinesfalls. Denn auf diese Weise führt er durch seinen hohen Zuckergehalt dazu, dass sich vermehrt Körperfett bildet. Trinkt man ihn jedoch während einer Mahlzeit, isst man weniger. Dadurch bleibt die Gesamtkalorienzahl gleich, und es bilden sich weniger orangensaftbedingte Fettpölsterchen.

Oft heißt es, man solle die Orange lieber als Frucht verspeisen statt gepresst zu trinken. Doch das ist nicht gesünder, schreibt Ökotest. Denn das Pressen führt dazu, dass die Inhaltsstoffe vom Körper leichter aufgenommen werden können. Beim Kauen bleiben dagegen viele Zellen des Fruchtfleischs intakt, sodass Vitamine und Carotinoide einfach wieder ausgeschieden werden.

Quelle: Ökotest

Von: Dr. med. Sonja Kempinski; Bild: Shotshop/imago-images.de

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